10. Radsporttag Bern-West

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Aug 142011

Am Samstag reiste ich nach Oberbottingen zum Rennen “Bern-West”.
Es war wiederum ein Rennen im Handicap-Modus, diesmal sogar im Handicap Modus 2. Das heisst wir Elitefahrer mussten nicht nur die Amateure einholen, auch die Junioren fuhren mit uns und hatten ein Handicap von 8min auf uns.
Die Streckenlänge betrug 119 km, war coupiert und führte über viele enge Strassen. 1000m vor dem Ziel hatte es eine 500m lange, bis zu 20% steile “Rampe” die auf uns wartete.

Bereits letze Woche bemerkte ich, dass mit meinem Körper was nicht stimmte. Neben meinen leichten Knieproblemen juckte mich es am ganzen Körper immer.
Am Freitag kam die Bestätigung “Nesselfieber”. Trotzdem wollte ich am Samstag fahren, was wohl ein grosser Fehler war, keine Power, gar nichts kam.
Es war als würde ich ins leere treten.
Dazu kam das Knie, die Schmerzen weiteten sich bis auf die Hüfte aus.
Bereits nach kurzer Zeit stieg ich aus dem Rennen, denn es machte einfach keinen Sinn so hinter dem Feld herzufahren.
Diese Woche werde ich noch den Arzt aufsuchen, um die Knieschmerzen zu behandeln.

Sälipark-Kriterium Olten

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Aug 072011

Nach den beiden Rennen in Schaffhausen und Weiach legte ich eine Trainings und Rennpause ein. Die Pause tat gut und meine Batterien sind wieder aufgeladen.
Um 14:00Uhr wurden wir auf die 100 Runden à 850 Meter geschickt, und vom ersten Meter an fühlte ich mich sehr gut.
Mein Ziel war es wie immer, in eine Fluchtgruppe zu kommen und evtl. auch ein paar Punkte zu ergattern.
Ich fuhr sehr offensiv und ging auch etliche Attacken mit, doch leider konnte ich mich nie mit einer Gruppe entscheidend vom Feld lösen.
Während des ganzen Rennens konnte sich keine Gruppe entscheidend absetzen.
Die ständigen Attacken raubten sehr viel Kraft, so war es mir nicht möglich Punkte bei den grossen Wertungen zu sammeln.
Am Ende resultierte ein 18. Schlussrang, nicht grade herausragend, aber ich bin überrascht, wie es mir nach der Pause lief und hoffe das die offensive Fahrweisse sich endlich mal auszahlt.

GP Luzern

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Jul 042011

Am letzten Wochenende stand ein weiteres hartes Rennen auf dem Programm.
Der GP Luzern in Pfaffnau, ein 16km langer Rundkurs mit mehreren harten kurzen Aufstiegen.
Diesen harten Rundkurs mussten wir neunmal bewältigen. Mein Plan war eigentlich, mich im Feld zu behaupten da ich mit einem Ausscheidungsfahren rechnete.
Wie immer ging es bei KM 0 direkt los, Attacke um Attacke wurde gefahren und das Tempo war dementsprechend sehr hoch.
Ich fühlte mich erstaunlich wohl bei den Anstiegen und konnte immer vorne im Feld fahren.
Gegen Ende der ersten Runde warf ich meinen Plan über den Haufen und ging bei einer Attacke mit – und ich konnte mich auch vom Feld lösen.
Nach einigen Kilometern bestand die Gruppe aus 17 Fahren und wir harmonierten gut zusammen und hatten zwischenzeitlich einen Vorsprung von drei Minuten.
Nach vier Runden wurde das Tempo verschärft, und es wurde Fahrer um Fahrer “herausgeschraubt”.
Gegen die starken Continentalfahrer hatte ich überhaupt keine Chance und verlor bei einer dieser Tempoverschärfung ebenfalls den Kontakt.
Ich fuhr einige Kilometer mein Tempo und versuchte mich so zu erholen. Als eine Verfolgergruppe mich einholte, konnte ich mich dort festbeissen.
Doch nach ca. 100 Km war mein Akku leer.
Völlig Entkräftet stieg ich vorzeitig von meinem BMC Rennrad.

Jun 272011

Am Samstag war es wieder so weit, in Kirchdorf Bern wurde der neue Schweizermeister ermittelt.
Ich startete zum letzten mal in der Kategorie U23 an einer Schweizermeisterschaft und wollte mich nochmals von meiner besten Seite präsentieren.
Den harte Monat mit den drei Rundfahrten in den Beinen spürte ich jedoch während der ganzen Woche und auch am Start fühlte ich mich noch nicht hundert prozentig erholt.
Die kurze Strecke in Kirchdorf hatte es in sich, mussten wir den Parcours doch 18mal fahren, und das mit einem eher kurzen, aber dafür umso härteren Anstieg.
Diese Aufstiege liegen mir leider gar nicht, und das spürte ich von der ersten Runde an. Ich hoffte immer das meine Beine noch aufgehen würden, was leider nicht der Fall war.
Nach den ersten Kilometern lösten sich zwei Fahrer die zwischendurch einen Vorsprung von mehr als zwei Minuten hatten. Im Feld wurden immer Attacken gefahren und es dauerte bis sich eine weitere Gruppe entscheidend lösen konnte, doch auch dann wurde es nicht leichter.
Ich musste am Berg jede Runde ziemlich “leiden” und verlor oft den Kontakt zum Hauptfeld, konnte mich aber immer wieder alleine zurück kämpfen.
So auch in der letzen Runde. Nochmals konnten sich fünf Fahrer vom Feld lösen – damit ging es nur noch um Rang 19 bei uns.
Erst ca. 400m vor dem Ziel hatte ich wieder Kontakt mit dem Feld und war ziemlich k.o., konnte aber trotzdem noch einige Fahrer übersprinten und wurde noch 26er.
Am Schluss bin ich froh, dass ich überhaupt ins Ziel kam – mehr als der Hälfte der gestarteten gelang das nicht.
Jetzt heisst es sich gut erholen für den “GP Luzern” in Roggliswil am nächsten Sonntag.

Damit mir das gelingt Trage ich meine Compression – X Kleider, die sind sehr hilfreich für eine noch schnellere und bessere Erholung! www.compression-x.de
Ebenfalls wird auch der Compex wieder im Einsatz sein. www.compex.info/de_DE/index.

Jun 212011

3. Etappe: Vöcklabruck – St. Georgen 149.8 km
Der letzte Tag war sogleich der härteste; erneut 150km mit vielen Höhenmetern.
So geht es entlang des Attersees durchs wundeschöne Salzkammergut in Richtung Mondsee.
Dort steht mit dem 3,5 km langen Mondseeberg auch die erste von sechs Bergwertungen auf dem Programm.
Der Scharfrichter der Rundfahrt wird dann jedoch der Kronberg sein.
Diesen 2 km langen und 8 – 12% steilen Anstieg gilt es auf der Finalrunde in St. Georgen im Attergau fünf Mal zu bezwingen.
Also nicht gerade meine Strecke, so nahm ich mir vor in die Spitze zu kommen – nicht nur ich wie sich später rausstellte.
Vom Start an wurde attackiert wo es nur ging, auch ich fuhr sehr aktiv, fuhr mit oder attackierte selber.
Nach ca. 35 km konnte ich mich mit drei weiteren Fahren absetzen. Schnell hatten wir 15 sec Vorsprung. Plötzlich waren wir nur noch zu zweit und der Wind blies uns voll ins Gesicht.
Ich war froh, als eine Gruppe von zehn Fahrern zu uns aufschloss.
Doch leider war es dann vorbei mit der Harmonie in der Gruppe und nach 20 km Flucht war mein Unterfangen “Flucht” vorbei.
Das ganze Attackieren kostete mich viele Körner und schon beim ersten Anstieg der 1,5 km langen Rampe verlor ich den Kontakt zum Feld.
Ich fuhr danach noch so lange bis unser “Gruppetto” aus dem Rennen genommen wurde.

Jun 212011

2. Etappe: Wels Max Center – Altheim 191,5 km
Die zweite Etappe war für etwas für die Sprinter. Auf den ersten 70km waren es gut 1`000Hm die wir bewältigen mussten, die restlichen 120km wahren aber beinahe flach.
Die letzen 80km absolvierten wir auf einem Rundkurs, den wir sieben mal befahren mussten.
Leider spielte das Wetter heute nicht mehr mit, es regnete die ganzen 190km durch.
Der Wind auf dem Rundkurs war auch sehr stark und das Tempo extrem hoch, so war es nur eine Frage der Zeit bis es im Feld reissen würde.
Das hiess für mich: Fahre vorne im Feld, aber irgendwie kam ich nicht dorthin und fuhr oft am hinteren Teil des Feldes herum, und es kam wie es kommen musste, zwei Runden vor Schluss teilte sich das Feld und ich war nicht dort wo ich sein sollte. So rollte ich erneut mit Rückstand zum Sieger ins Ziel
Rang 106 (121)

1. Etappe: Linz – Traun 135,1 km
Vom 17.06 – 19.06.2011 startete ich bei der InternationalenOberösterreichrundfahrt. Wir reisten bereits einen Tag früher nach Österreich.
Anders als die letzen beiden Rundfahrten war dies kein U23, sondern ein UCI 2.2 Rennen.
Das Fahrerfeld war auch dementsprechend stark besetzt.
Am Freitag stand die kürzeste Etappe mit 135km auf dem Programm..
Das Haupthindernis des Tages ist der 5,7km lange und 8-12% steile Anstieg nach Oberschlierbach im Raum Kirchdorf/Krems.
Die Fluchtgruppe mit dem späteren Sieger war bereits nach 15km weg.
Zu diesem Zeitpunkt dachte ich nicht mal an eine Flucht, denn das Rennen war auch so schon hart genug.
Beim Aufstieg ging es mir sehr gut, ich konnte einen hohen Rhythmus fahren. Beim Bergpreis war ich dann auch im vorderen Teil des Feldes Feld anzutreffen
Beim zweiten Bergpreis konnten sich weitere Fahrer vom Feld lösen und am Schluss war es eine Gruppe von 42 Fahrern.
Ich war leider nicht unter diesen Fahrern und rollte mit dem Hauptfeld ins Ziel.
Rang 53 (131)

Le Tour d'Eure et Loire (F)

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Jun 142011

Vom Freitag bis Sonntag fuhr ich die “Tour d`Eure et Loire” für die Kat. U23 in Frankreich.

Unsere Unterkunft war ca. eine Autostunde westlich von Paris entfernt in der Stadt Charters.
Leider wurde es am Donnerstag ziemlich spät bis wir im Hotel waren, so konnte ich nicht mehr aufs Rad und es ging an Freitag direkt mit den 160km los.
Die Strassen wahren meist sehr eng, es gab viele kleine Aufstiege und enge Kurven, und der Wind war den ganzen Tag unser stetiger Begleiter.
Ich erwischte einen rabenschwarzen Tag, war kraftlos und einfach nicht bereit.
Ich hoffte das meine Beine noch besser werden umso länger es gehen würde, doch daraus wurde nichts.
Bei km 110 hatte ich einen Hinterrad-Defekt, musste lange auf den Teamwagen warten und hatte dann ein grosses Loch zum Feld.
Ich kämpfte mich nochmals ins Feld zurück, doch das Tempo war zu diesem Zeitpunkt ziemlich hoch und bei einer erneuten Steigung musste ich das Feld ziehen lassen.
Ich fuhr die Etappe noch locker zu Ende und kassierte 15min. Rückstand auf den Tagessieger. Es konnte also nur noch besser werden.

Nach einer kurzen Nacht mussten wir bereits um 7:00Uhr aufstehen für die Halbetappe am Vormittag. Diese betrug 96,4 km.
Meine Beine fühlten sich um “Welten” besser als am Vortag und ich konnte mich vorne im Feld behaupten.
Bei Rennhälfte konnte sich eine Gruppe absetzen mit meinem Teamkollegen Nicolas Winter.
Der Vorsprung war nie gross, doch das Team des Leaders schaffte es nicht die Gruppe einzuholen.
Im Sprint gab es einen bösen Crash mit einer Zuschauerin, ich musste voll auf die Bremse um nicht zu stürzen.

Am Nachmittag stand ein 26,6km lange Teamzeitfahren auf dem Programm. Unser Team hat diese Disziplin nicht trainiert, so war ein top Resultat sehr unrealistisch.
Trotzdem wahren wir alle top motiviert eine gute Zeit zu fahren. Obwohl wir diese Disziplin noch nie trainiert hatten lief es sehr gut.
Im Ziel hatten wir eine Zeit um die 30min, leider nicht viel wert, denn fast alle Teams waren schneller als wir.
So mussten wir uns damit zufrieden geben. Unser Trost war es wenigstens nicht die Letzten zu sein.

Und schon stand die letze Etappe auf dem Programm.
Der Start für die 155km lange Schlussetappe war erst um 13:00Uhr. Wir freuten uns, dass wir bis 9:00Uhr schlafen konnten, doch daraus wurde nichts.
Um 6:45Uhr klopfte es an der Zimmertür. Doping Kontrolle!
Alle Teams die in diesem Hotel waren mussten zum Bluttest antreten.
Da war es aus mit dem länger schlafen.
Mein Ziel für heute war klar, ich wollte in der Gruppe des Tages sein.
Nach der neutralen Zone ging es direkt los. Attacke um Attacke ging los.
Ich beteiligte mich auch und plötzlich war ich solo weg. Nach einiger Zeit schlossen drei Fahrer zu mir auf und der Abstand wurde grösser.
Bei der Sprintwertung konnte ich mir einen Punkt gutschreiben lassen.
Das war aber auch alles, denn das Hauptfeld kam mit hohem Tempo nur so heran geflogen.
Ich probierte es nochmals, doch die richtige Gruppe verpasste ich leider.
Der Tag war auch im Feld nicht sehr gemütlich, denn das Tempo war immer über 45km/h und der Wind war heute auch unser Begleiter.
Es wurde sehr viel Windkante gefahren.
Ich konnte am Ende leider nicht mehr in den Sprint eingreifen und klassierte mich auf dem 30. Rang, im Schlussklassement landete ich auf dem 78. Rang.

Leider lief es mir bei dieser Rundfahrt nicht wie erhofft, doch so ist das im Sport, es gibt gute Tage wo alles läuft und Tage da geht überhaupt nichts.
Ab Donnerstag bin ich in Österreich im Einsatz.
Unser Team hat die Einladung für die Oberösterreich-Rundfahrt erhalten.

Jun 062011

5. Etappe “Berlin – Premnitz – Berlin”

Die Letze Etappe war auch die längste mit 182,1km.
Heute wollte ich es mal anders machen, und nur für den Sprint fahren.
Die Etappe wurde schnell gestartet trotzdem ging es rund 70km bis sich 4 Fahrer vom Feld lösen konnten und einen Maximal-Vorsprung von fast 7min herausfahren konnten.
Der Vorsprung schmolz aber schnell wieder dahin, als sich die Sprintteams vorne im Feld zeigten.
30km vor dem Ziel gingen die Positionskämpfe los.
Ich behauptete mich immer in den ersten zwanzig Rängen.
Als es auf die letzten 1000m ging war ich optimal positioniert, doch plötzlich stand ein Reisebus mitten auf der Strecke.
Das ganze Feld musste voll abbremsen und wieder anfahren. 250m vor dem Ziel hatte es eine 180° Kurve, die es in sich hatte.
Mit etwas Glück kam ich ohne Sturz durch diese Kurve, obwohl links und rechts gestürzte Fahrer lagen.
Doch auch heute wurde es nur ein 22. Rang.

Leider reichte es bei dieser Top Rundfahrt erneut nicht zu einem wirklichen Erfolgserlebnis, doch es war auch ein schweres Unterfangen alleine in einem Sprint, gegen die Sprintzüge der Topteams.
Meine Form stimmt mich weiterhin zuversichtlich.
Nächstes Wochenende starte ich an der ‚Tour d’Eure et Loire‘ für U23 Fahrer: in Frankreich.

Jun 062011

4. Etappe “Rund in Birkenwerder”

Nach dem Zeitfahren am Morgen ging es um 17:00 Uhr auf die 100,8 km lange Nachmittags-Etappe.
Besonderes Hindernis waren die Pavés, die schon ziemlich ungemütlich waren.
Mein Ziel in die Spitze zu kommen war schnell weg, nach ca. 7km hatte ich einen Hinterraddefekt.
Als ich mich wieder ins Feld zurückkämpfte konnten sich bereits 2 Fahrer vom Feld lösen und somit wollte ich einen guten Sprint fahren, was leider auch nicht wirklich gelang.
Am Schluss resultierte der 34. Rang

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