Jul 042010

Nach den heissen Temperaturen der letzten Woche, war es heute angehnemer zu fahren…
Pünktlich um 15.00Uhr wurden wir auf unsere 90Runden geschickt.

Die Strecke in Weiach hat es in sich, muss doch jede Runde ein kleiner Anstieg befahren werden, je länger das Rennen dauert umso härter wurde es.
Leider hatte ich heute mal wieder nicht richtig Druck auf die Pedalen gebracht.
Ich wollte trotzdem ein gutes Resultat und versuchte dem Feld zu entwischen. Leider gelang mir das heute auch wieder nicht.
Auch das Glück beim Punkte sammeln hatte ich nicht gepachtet. Das ganze Rennen hindurch blieb das Feld zusammen.
Am Ende Klassierte ich mich ohne Punkte auf dem 17. Schlussrang.
Jetzt werde ich vorerst keine Rennen bestreiten und mich auf die Herbstrennen konzentrieren.

Schöne Ferien!

Jun 272010

Am Samstag startete ich zur U23 Schweizermeisterschaft in Kriegstetten.
Da meine Saison leider noch nicht gut war, wusste ich überhaupt nicht was ich erwarten konnte.

Pünktlich um 13.00 Uhr fiel der Startschuss für die knapp 180km lange Strecke.
Nach wenigen Kilometern gab es die ersten Attacken, aber es vergingen drei Runden bis die erste Gruppe gut lief.
Ich fuhr weiterhin im Hauptfeld und merkte das ich heute ziemlich gute Beine hatte. In der dritten Runde konnte ich mich auch vom Feld lösen, unsere Gruppe bestand aus 17 Fahrern.

Später erfolgte der Zusammenschluss mit der Spitze. Durch die Hitze und die lange Fahrt in der Spitze bauten sich meine Kräfte langsam ab.
So kam es, dass ich zwei  Runden vor Schluss den Kontakt zur Gruppe verlor und eine Runde später sogar noch vom Hauptfeld geschluckt  wurde.
Am Ende fuhr ich enttäuscht mit dem Feld ins Ziel.
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Nur einen Tag später war die Elite Schweizermeisterschaft.
Heute waren 200km auf dem Program. Doch leider kam bei mir alles anders als ich mir dass vorgestellt hatte.
Ich fühlte mich trotz der Strapatzen des gestrigen Renness erstaunlich gut.
Aber bereits in der zweiten Runde merkte ich, dass ich Schaltprobleme hatte die immer schlimmer wurden.
In der vierten Runde musste ich das Rennrad wechseln und mit dem Ersatz-Rennrad weiterfahren.
Ich konnte mich wieder zurück in das Feld kämpfen, fühlte mich auf dem Ersatzrennrad aber überhaupt nicht wohl, so dass ich das Feld ziehen lassen musste und das Rennen aufgab.

Jun 142010

Heute stand das Kriterium Breite in Schaffhausen auf dem Programm, wir mussten den Rundkurs 66mal Fahren was eine Renndistanz von knapp 80 km ausmachte.
Seit langem hatte ich wieder einmal eine gute Trainingswoche hinter mir , ohne Beschwerden oder Krankheit, und das stimmte mich für das Kriterium positiv.
Der Wettergott meinte es diesen Sonntag mal wieder nicht gut, es regnete das ganze Rennen.
Ich konnte mich nach dem Start gut im Feld positionieren und fuhr immer weit vorne, bei der ersten Wertung sprintete ich mit, leider verpasste ich die Punkte knapp.
Danach fuhr ich immer in der Mitte des Feldes. Nach Rennhälfte startete ich meinen ersten Angriff, zu dritt konnten wir uns leicht lösen, doch das Unterfangen war aber nur von kurzer Dauer und wir wurden wieder eingefangen.
Mein zweiter Angriff kam elf Runden vor Ende, ich konnte eine grosse Lücke zum Feld herausfahren, doch es kam keine Ablösung zustande,  und so wurden wir wieder nach kurzer Zeit eingefangen.
Im Schlusssprint war ich zu früh im Wind und so schliefen mir die Beine auf der langen Zielgerade dann ein.
Das Resultat war mal wieder nicht gerade berauschend (Rang 20), doch konnte ich seit langem wieder richtig ein Rennen fahren und das stimmt mich positiv auf die nächsten Einsätze.

Jun 052010

Eine neue Strecke erwartete uns dieses Jahr in Gippingen.
Wiederum ein Rennen das im Handicap Modus ausgetragen wurde. Wir Elitefahrer hatten drei Minuten Handicap auf die Amateure/Mastersfahrer.
Nach gut zweieinhalb Wochen, in denen ich mich mit Krankheiten rumschlagen musste, war ich endlich wieder gesund am Start. Natürlich wusste ich nicht wie es mir körperlich geht nach so langer Krankheit.

Leider fühlte ich mich vom ersten Meter an schwach, in jedem Punkt des Rennes musste ich leiden; sei es wegen der harten Strecke, oder der Hitze die heute herrschte.
Bereits in der vierten von zwölf Runden musste ich das Feld ziehen lassen. Ich kämpfte mich zwar nochmals in das Hauptfeld zurück, doch nur eine Runde später war bei mir der Ofen endgültig aus.

Momentan läuft es leider überhaupt nicht nach Wunsch. Eigentlich ist es nicht verwunderlich, konnte ich ja diese Zeit  nicht optimal trainieren.
Die nächsten paar Tage werde ich wieder mein Training optimiern, und mich wieder auf die nächsten Rennen konzentriern.

Mai 312010

Wie schon fast üblich in diesem Jahr, wurde das Strassenrennen in Märwil bei Regen gestartet.
Heute hat es zum Glück nur auf der ersten Runde geregnet, dafür blies  ein ziemlich heftiger Wind uns entgegen.
Wir Elitefahrer mussten zuerst die 4 min vor uns gestarteten Amateurefahrer einholen.
Leider hatte ich wieder eine schlechte Woche hinter mir.
Ich wurde nach der Tour de Berlin nochmals krank, und aufs Wochenende kamen noch Magenprobleme hinzu.
Anfangs des Rennes merkte ich nichts davon, ich konnte vier Runden sehr stark mitfahren.
Beim Anstieg zum Ziel und nach der Verpflegungszone gab es immer wieder Gruppen wo auch ich oft vertreten war.
Doch plötzlich ging wie ein Schalter bei mir um und ich musste richtig leiden um überhaupt im Feld mit halten zu können.
Leider hat mich die Krankheit mehr geschwächt als ich gedacht habe.
Diese Woche werde ich mich schonen, und hoffe, dass ich mich so schnell wie möglich erholen kann.

Mai 252010

Vom 21. bis 24.05.2010 startete ich mit dem Team Cycling Sports bei der Tour de Berlin.
Leider begann für mich die Tour denkbar schlecht. Bereits am Sontag nach dem Rennen Cham-Hagedorn fühlte ich mich nicht mehr gut, und ab Montag war ich völlig krank. Bis am Mittwoch lag ich krank im Bett und mir war nicht klar,  ob ich am Donnerstagmorgen mit dem Team überhaupt nach Berlin reisen kann.
Ich entschloss mich trotzdem für die Tour de Berlin und hoffte, dass ich mich noch erholen kann.

Freitag 22. Mai: Rund um den Breitscheidplatz,  1. Etappe, MZF, 5,2 km

Beim Warmfahren fühlte ich mich noch richtig gut, dachte schon das ich meine Grippe überwunden hatte, doch spätestens nach 3 km merkte ich das es gar nicht geht.
Ich musste mein Team ziehen lassen und fuhr das MZF mit kleinem Rückstand zum Team ins Ziel.
Es konnte also nur noch aufwärts gehen.

Samstag 23. Mai: Rund um Altlandsberg, 2. Etappe, 160 km

Nach einer eher kurzen und schlechten Nacht stand die zweite Etappe auf dem Programm.
Wie die ganze Tour de Berlin war es zu 100% flach.

Heute waren 4. Runden a 40 km auf dem Plan. Es gab Während der ganzen Etappe immer wieder Stürze und die zum Teil schlechten Strassen brachten viele Defekte.
Ich hatte wenigstens dabei das Glück dass ich immer auf dem Rad blieb und nie Defekt hatte.
Auch heute fühlte ich mich noch nicht wirklich gut. Das Rennen endete in einem Massensprint.
Ich hielt mich da raus und lies die Beine 1000 m vor Schluss hängen, so kamen noch 22 Sekunden Rückstand dazu.

Sonntag 24. Mai: Lehnitz-Summtt-Lehnitz, 3. Etappe, EZF, 16,4 km

Das Zeitfahren ist schnell erzählt:
Es ging 8 km geradeaus, eine Wende und 8 km zurück.
Ich fuhr nie am Limit um Körner für den Nachmittag zu sparen und weil ich mich körperlich noch immer nicht hunderprozentig fit fühlte.

Sonntag 24. Mai: Rund um Birkenwerder, 4. Etappe, 133,2 km

Wiederum erwartete uns ein Rundkurs der 9 mal befahren werde musste.
Auch dieser Rundkurs hatte es in sich.
Es gab wie in der ersten Etappe Kopfsteinpflasterabschnitte und es wurde zum Teil extrem eng.
Am Nachmittag fühlte ich mich zum ersten mal etwas besser, doch fehlte mir noch immer die Kraft um aktiv am Rennen teilzunehmen.
So fuhr ich meistens im hinteren Teil des Feldes.
Als es gegen Ende des Rennen zu regnen begann, wurde es noch gefährlicher.
Auch heute nahm ich vor dem Ziel raus zum fuhr locker ins Ziel.
Ich war froh, dass ich auch heute ohne Sturz ins Ziel kam.

Montag 25. Mai: Berlin-Premnitz-Berlin, 5. Etappe, 183,4 km

Am Pfingstmontag erwartete uns die letzte Etappe der Tour.
Mein Ziel für heute war es in eine Gruppe zu kommen.
Durch meinen Rückstand war ich ja sowieso keine Gefahr für die Klassementfahrer und fühlte ich mich heute zum ersten Mal gesund.
Nach 12 km Neutralisation begann das Rennen und die Attacken liesen nicht lange auf sich warten.
Ich probierte mein Glück mehrmals, doch leider ohne Erfolg.
So fuhr ich auch Heute das ganze Rennen im Hauptfeld.
Auch heute meinte es das Wetter nicht gut mit uns, und wir wurden nochmals so richtig nass.
Im Sprint hielt ich mich auch heute wieder raus und  fuhr irgendwo im Feld zu Ende.

Details zu Tour

Mai 172010

Nach der Regenschlacht vom Donnerstag in Diessenhofen stand ich heute in Cham am Start.

Wir Elitefahrer mussten 17 Runden á  9,3 km absolvieren, was eine Totaldistanz von 158,1km machte.
Nicht wie üblich starteten wir Elite National Fahrer und Continental Fahrer in einem Feld, diesmal hatten die Continental Fahrer und Continental Pro Fahrer ein Handicap von 3 min auf uns.
Den Sinn dieser neuen Regelung erkenne ich nicht wirklich.

Durch dieses Handicap war natürlich das Tempo vom ersten Meter an sehr hoch und alle Teams drückten aufs “Gas, damit die Continental Fahrer uns nicht einholen konnten.
Ich hielt mich lange Zeit im hintersten Teil des Feldes auf um Kräfte zu sparen.
Je länger das Rennen wurde, umso weniger einig war man bei uns im Feld und beim Bergpreis gab es immer wieder Attacken.
Ich fühlte mich heute wirklich sehr stark und war zu diesem Zeitpunkt des Rennes immer vorne präsent.
Doch als sich eine Gruppe lösen konnte war ich zu weit hinten.

Auch die Fahrer mit dem Handicap konnten uns noch einholen, und es bildete sich sogleich eine Verfolgergruppe.
Leider verpasste ich dort auch den Abgang, und so fuhr ich das Rennen im sehr klein gewordenen Hauptfeld zu Ende.
Leider wurden wir auch heute auf den letzten beiden Runden noch verregnet.
Ab nächstem Donnerstag werde ich bei der “Tour de Berlin”am Start stehen.

Mai 132010

Nach nur drei Tagen Unterbruch war heute bereits das nächste Rennen. Wie jedes Jahr fuhr ich auch heute das Auffahrts Kriterium in Diessenhofen.
Wir hatten 90 Runden zu fahren, was eine Renndistanz von 77,40 km machte.
Beim Warmfahren auf der Rolle fühlte ich mich sehr gut und ich war topmotiviert für das Rennen.
Leider meinte es der Wettergott einmal mehr in dieser Saison nicht so gut mit uns und es regnete während des ganzen Rennens.
Es wurde schnell gestartet, für mich etwas zu schnell. Ich hatte am Anfang grosse Probleme meinen Rhythmus zu finden, dadurch fuhr ich viel zu weit hinten im Feld.
Als sich die Spitzengruppe löste hatte ich dann keine Chance. Ich versuchte es später im Rennen selber noch dem Feld zu entwischen was jedoch aussichtslos war.
Die Spitzengruppe überrundete das ganze Feld fünf Runden vor Schluss.
Ich fuhr irgendwo im Feld das Rennen zu Ende.

Mai 092010

Am Sonntag startete ich bei der Bernerrundfahrt in Lyss.

Dank an Karl-Heinz Lutz

Die Strecke in Lyss gehört wohl zu den anspurchsvolleren im Schweizer Rennkalender.
Wir Elitefahrer mussten die Strecke fünfmal á 33 Km fahren. Der Höhenunterschied pro Runde lag bei  ca. 420 m.
Ich fühlte mich von Beginn an sehr wohl und erhofte heute endlich ein Spitzenrang rauszufahren. Früh konnte sich eine Gruppe entscheidend lösen die zum Teil bis zum Schluss Bestand hatte.
Bis zur vierten Runde fühlte ich mich noch immer Top und konnte mich auch immer weit vorne im Feld mitfahren.
Doch beim vierten anstieg zum Bergpreis kam es wie angeworfen, ich hatte plötzlich Beine wie aus Beton, brachte die Kurbel kaum herum, und so musste ich reissen lassen.

Dank an Karl-Heinz Lutz

Ich fuhr die Runde noch zu Ende und gab das Rennen enttäuscht auf. Ich weiss nicht, was plötzlich mit mir los war.
Doch muss das Rennen  schnellst möglich vergessen und mich auf den Donnerstag konzentrieren, da ist das Kriterium in Diessenhofen.

Mai 022010

Wie jedes Jahr am 1. Mai stand das traditionele Kriterium in Mauren auf dem Programm.
Das Spezielle beim Kriterium in Mauern ist, dass es einen Finallauf für die besten 15 Fahrern gibt.
Es mussten 55 Runden a 920 m absolviert werden und nach jeder fünften Runde wurden wieder Punkte vergeben.
Mit zwanzig Minuten Verspätung und bei misserablem Wetter wurden wir auf die Strecke geschickt.

Ich fühlte mich eigentlich gut, konnnte aber trotzdem keine Punkte sammeln.
So versuchte ich nach einem Wertungssprint mich vom Feld zu lösen. Auch dies gelang mir nicht.
Ich konnte in einer Gruppe wegfahren, doch  immer wurden wir wieder eingeholt.
Irgendwie hatte ich am Schluss doch noch drei Punkte auf dem Konto, was den neunzehnten Schlussrang ergab.

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