Am Samstag starteten wir Fahrer vom Team Cycling Sports in Kempten im Allgäu.
Eigentlich war der Start für die 70 Runden auf 14.30Uhr gesetzt gewesen, doch wie so oft in Deutschland verzögerte sich der Start und so mussten wir geschlagene 30Minuten warten.
Natürlich war das ein ziemliches Handicap für das Warmfahren aber es ging nicht nur mir so, sondern dem ganzen Feld.
Lleider hatte ich dadurch in den ersten paar Runden ziemlich Mühe den Rhythmus zu finden.
Heute gab es in jeder zehnten Runde Punktwertungen, in jeder fünften Runde ein Doppel – Prämiensprint und in jeder zweiten Runde ein Prämiensprint.
Nach Rennhälfte kam ich immer besser in Fahrt und konnte auch offensiv mitfahren und versuchte auch mich vom Feld zu lösen.
Doch leider ohne Erfolg.
Gegen Ende des schnellen Rennes musste ich noch ziemlich leiden.
Es gab mal wieder keine Punkte für mich, aber ich fühlte mich seit langem wieder richtig gut auf dem Velo.
Trotz rorhergegangener 85% Regenrisiko blieben wir auch Heute größtenteils trocken.

Die ca. 850m kurze Runde musste 100mal umrundet werden. In jeder 10. Runde gab es die Punktewertungen.
Ich startete gut in das Kriterium und wollte am Anfang wohl zu viel.

Als ich mich im kleinen Feld von gerade mal 32 Startern erholen wollte, bildete sich eine Spitzengruppe.
Leider war ich in dem Zeitpunkt im hinteren Teil des Feldes und so konnte ich nicht rechtzeitig reagieren.
Das Rennen war dann für mich gelaufen.
Schnell wurde unsere Gruppe überrundet von der Spitze und so wurde ich gerade auf Platz 18 rangiert.
Anfangs Juli machte ich erstmals eine Trainingspause, und widmete mich mal anderen Sachen als dem Radsport, das tat mir sicherlich gut.
Seit dem Kriterium in Weiach sind nun schon paar Wochen vorbei, und der Rennrhytmus war unterbrochen.
So wusste ich nicht wie es heute laufen wird. Die Strecke in Gansingen ist bestimmt etwas vom Härtesten was der Schweizer Rennkalender zu bieten hat.
Wir mussten zuerst eine große Runde à 40km absolvieren, danach wartete noch eine kleine Runde die 9 Km lang war und 12 mal befahren werden musste.
Ich fühlte mich heute nicht schlecht, die große Runde war auch schnell vorbei.
Als es auf die kleine, anspruchsvolle Runde mit rund 150HM ging bekundete ich aufeinmal recht Mühe und so stieg ich vorzeitig vom Rad…
Nach den heissen Temperaturen der letzten Woche, war es heute angehnemer zu fahren…
Pünktlich um 15.00Uhr wurden wir auf unsere 90Runden geschickt.

Die Strecke in Weiach hat es in sich, muss doch jede Runde ein kleiner Anstieg befahren werden, je länger das Rennen dauert umso härter wurde es.
Leider hatte ich heute mal wieder nicht richtig Druck auf die Pedalen gebracht.
Ich wollte trotzdem ein gutes Resultat und versuchte dem Feld zu entwischen. Leider gelang mir das heute auch wieder nicht.
Auch das Glück beim Punkte sammeln hatte ich nicht gepachtet. Das ganze Rennen hindurch blieb das Feld zusammen.
Am Ende Klassierte ich mich ohne Punkte auf dem 17. Schlussrang.
Jetzt werde ich vorerst keine Rennen bestreiten und mich auf die Herbstrennen konzentrieren.
Schöne Ferien!
Am Samstag startete ich zur U23 Schweizermeisterschaft in Kriegstetten.
Da meine Saison leider noch nicht gut war, wusste ich überhaupt nicht was ich erwarten konnte.

Pünktlich um 13.00 Uhr fiel der Startschuss für die knapp 180km lange Strecke.
Nach wenigen Kilometern gab es die ersten Attacken, aber es vergingen drei Runden bis die erste Gruppe gut lief.
Ich fuhr weiterhin im Hauptfeld und merkte das ich heute ziemlich gute Beine hatte. In der dritten Runde konnte ich mich auch vom Feld lösen, unsere Gruppe bestand aus 17 Fahrern.

Später erfolgte der Zusammenschluss mit der Spitze. Durch die Hitze und die lange Fahrt in der Spitze bauten sich meine Kräfte langsam ab.
So kam es, dass ich zwei Runden vor Schluss den Kontakt zur Gruppe verlor und eine Runde später sogar noch vom Hauptfeld geschluckt wurde.
Am Ende fuhr ich enttäuscht mit dem Feld ins Ziel.
- – - – - -
Nur einen Tag später war die Elite Schweizermeisterschaft.
Heute waren 200km auf dem Program. Doch leider kam bei mir alles anders als ich mir dass vorgestellt hatte.
Ich fühlte mich trotz der Strapatzen des gestrigen Renness erstaunlich gut.
Aber bereits in der zweiten Runde merkte ich, dass ich Schaltprobleme hatte die immer schlimmer wurden.
In der vierten Runde musste ich das Rennrad wechseln und mit dem Ersatz-Rennrad weiterfahren.
Ich konnte mich wieder zurück in das Feld kämpfen, fühlte mich auf dem Ersatzrennrad aber überhaupt nicht wohl, so dass ich das Feld ziehen lassen musste und das Rennen aufgab.
Heute stand das Kriterium Breite in Schaffhausen auf dem Programm, wir mussten den Rundkurs 66mal Fahren was eine Renndistanz von knapp 80 km ausmachte.
Seit langem hatte ich wieder einmal eine gute Trainingswoche hinter mir , ohne Beschwerden oder Krankheit, und das stimmte mich für das Kriterium positiv.
Der Wettergott meinte es diesen Sonntag mal wieder nicht gut, es regnete das ganze Rennen.
Ich konnte mich nach dem Start gut im Feld positionieren und fuhr immer weit vorne, bei der ersten Wertung sprintete ich mit, leider verpasste ich die Punkte knapp.
Danach fuhr ich immer in der Mitte des Feldes. Nach Rennhälfte startete ich meinen ersten Angriff, zu dritt konnten wir uns leicht lösen, doch das Unterfangen war aber nur von kurzer Dauer und wir wurden wieder eingefangen.
Mein zweiter Angriff kam elf Runden vor Ende, ich konnte eine grosse Lücke zum Feld herausfahren, doch es kam keine Ablösung zustande, und so wurden wir wieder nach kurzer Zeit eingefangen.
Im Schlusssprint war ich zu früh im Wind und so schliefen mir die Beine auf der langen Zielgerade dann ein.
Das Resultat war mal wieder nicht gerade berauschend (Rang 20), doch konnte ich seit langem wieder richtig ein Rennen fahren und das stimmt mich positiv auf die nächsten Einsätze.
| 11. Juni 2010 | bis | 13. Juni 2010 |
Die 1. Oberösterreich-Radrundfahrt 2010 wird von Freitag, 11.06.2010 bis Sonntag, 13.06.2010 in drei Etappen mit einer Gesamtlänge von 486,5 Kilometern durchgeführt
Linz – Bad Leonfelden
Wels – Geinberg
Vöcklabruck – Bad Ischl




