Da ich letzte Woche wegen einer Erkältung nicht viel trainieren konnte, stand ich ungewiss am Start zum Elite Kriterium in Schaffhausen.
Bei sommerlichen Temperaturen erfolgte um 14.45 Uhr der Startschuss zu den 66 Runden.
Die ersten paar Runden wurden eigentlich noch „gemütlich“ angegangen, doch nach ca. acht Runden wurde das Tempo verschärft.
Ich merkte schnell das ich heute nicht meine Bestleistung abrufen konnte. Ich war oft im hinteren Teil des Feldes, musste sogar um den Anschluss zum Feld kämpfen um nicht abgehängt zu werden.
Nach zwei Dritteln des Rennens, als wieder einmal eine Tempo Steigerung erfolgte, musste ich das Feld ziehen lassen und stieg völlig entkräftet aus dem Rennen.
Durch die Erkältung in der letzten Woche war es nicht sehr überraschend dass ich das Rennen nicht beenden konnte.
Die ersten paar Minuten nach dem Ausstieg war ich schon etwas enttäuscht, doch schau’ ich nach vorn, werden doch noch ein paar Rennen folgen, um ein gutes Resultat einzufahren..

Bereits um 4.45 Uhr musste ich aufstehen, denn der Start erfolgte um 8.30 Uhr zum Handicap Rennen in Gippingen.
Dieses Rennen war wiedereinmal für Junioren, Amateure und Elitefahrer. Wir Amateure hatten ein Handicap von 5 min auf die Junioren und die Elitefahrer hatten ein Handicap von 4 min auf uns Amateure.
Das Rennen dauerte über 13 Runden a 9,4 km, was eine Totaldistanz von 122,2 km ergab.
Leider meinte es Petrus mit dem Wetter nicht so gut, Regen und nur um die 13 Grad.
Das Handicap auf die Junioren hatten wir in der zweiten Runde wett gemacht.
Das Tempo war nicht besonders hoch, so versuchten viele Fahrer ihr Glück in einer Ausreissergruppe.
Auch ich versuchte mein Glück, und tatsächlich kam ich in eine Spitzengruppe, zuerst zu dritt dann zu viert.
Innert Kürze konnten wir einen Vorsprung von 20 sek herausfahren, der zwischenzeitlich maximal 50 sek betrug.
Trotz dieses knappen Vorsprungs konnten wir sieben Runden an der Spitze des Rennens fahren.
Als uns das Elite/Amateur Feld einholte war ich ziemlich platt, konnte aber bis zum Schluss im Feld fahren.
Am Ende wurde es zwar nur Rang 51, aber durch die lange Flucht hatte ich nicht mehr wirklich Chance auf ein Top Ergebniss.
Mit meiner Leistung kann ich zufrieden sein.
Heute stand das traditionelle Pfingstrennen in Ehrendingen statt.
Wir Amateure hatten ein Handicap von 4min 30sek. Pünktlich um 13.00 Uhr starteten wir zu den 18 Runden, was eine Totaldistanz von 126 km machte.
Ich fuhr die ersten Runden ziemlich passiv, den es hatten sich fünf Fahrer abgesetzt, unter denen auch ein Fahrer aus unserem Team war.
In der Hälfte des Rennens holten die Elitefahrer uns ein und ich reihte mich sofort in den vorderen Positionen ein, denn das Renntempo wurde sofort schneller.
Mit diesem Renntempo hatte ich allerdings keine Probleme mitzuhalten. Bei der kleinen Steigung wurde das Feld immer ziemlich stark auseinander gezogen, doch in der Abfahrt war wieder alles beisammen. Es gab immer wieder einzelne Vorstösse, aber diese Fahrer wurden immer wieder eingeholt. Jetzt stellte ich mich auf einen Massensprint ein und suchte einen Kilometer vor Zieleinlauf eine gute Position aus.
Doch in dieser Rennphase konnten sich zwei Fahrer absetzten. Einer der beiden Fahrer wurde wieder eingeholt und der andere konnte sich noch vor dem heransprinteden Feld ins Ziel retten.
Mit meinem Schlusssprint bin ich relativ zufrieden, denn ich kam als 17. ins Ziel.
Um 14.20Uhr hatten wir den Start zum alljährlichen “Auffahrtskriterium” in Diessenhofen.
Ich war motiviert dass ich heute erneut Elitepunkte sammeln werde.
Das Rennen dauerte über 56 Runden und jede siebte Runde gab es Wertungspunkte.
Schon vor der ersten Wertung versuchte ich mich vom Feld zu lösen.
Zu zweit konnten wir uns absetzen und auch einige Runden vor dem Feld fahren.
Doch vor der ersten Wertung wurden wir gestellt und es gab sofort eine Gegenattacke mit vier Fahrern.
In dieser Gruppe waren auch zwei Fahrer von unserem Team.Diese Gruppe harmonierte gut zusammen, so dass sie innert ein paar Runden einen Abstand von zwanzig Sekunden herausfuhren.
Ich wusste jetzt genau was zu tun war. Bei jedem Fluchtversuch aus dem Feld musste ich hinterherfahren und aufpassen, dass kein Fahrer davonfahren konnte um eventuell zur Fluchtgruppe zu gelangen.
So arbeitete ich diesen Nachmittag voll für das Team und es hat sich gelohnt, denn unser Team holte den Tagessieg und den vierten Platz.
Am Schluss ersprintete ich noch den 14.Schlussrang.
Da für uns Amateure am heutigen Wochenende in der Schweiz kein Rennen stattfand, fuhr ich nach Deutschland, genauer gesagt nach Keltern bei Heillbronn.
Die Strecke die ich antraf war ziemlich heftig. Ein Rundkurs von knapp 4 km Länge, der es in sich hatte.
Der kleine Rundkurs musste 25 mal absolviert werden. Das Start/Ziel Gelände befand sich in einem ca. 350m langen steilen, ruppigen Anstieg.
Auch technisch war die Strecke recht es anspruchsvoll, führte durch das Städtchen Keltern und es gab immer wieder Richtungsänderungen.
Man musste immer stark bremsen und dann wieder beschleunigen. Schon vor dem Start habe ich mir gedacht, dass es ein Ausscheidungsrennen gibt.
Nach dem Startschuss wurde das Rennen eigentlich „gemütlich“ angegangen, doch nach der dritten Runde wurde im Start-Zielberg immer wieder angegriffen bis sich eine vier Fahrer starke Gruppe löste.
Im Verfolgerfeld wurde immer wieder attackiert und plötzlich stark gebummelt. In der 18. von 25 Runden war es um mich geschehen.
Der ständige Rhythmuswechsel machte mir schon länger zu schaffen und bei einer weiteren Attacke beim Anstieg musste ich das immer kleinere Feld ziehen lassen.
Natürlich eine grosse Enttäuschung für mich. Ich wurde vier Runden vor Schluss aus dem Rennen genommen.
Den heutigen Sonntag muss ich so schnell wie möglich vergessen, denn am Donnerstag kommt schon das nächste Rennen, das alljährliche „Auffahrts-Kriterium Diessenhofen“.
Auch diesen Sonntag ein „Frühstart“. Erneut mussten wir um 7.30 Uhr starten. Daher übernachteten wir in der Kaserne in Lyss.
Eine anspruchsvolle Runde erwartete uns in Lyss, mussten wir doch jede Runde 420 Höhenmeter bewältigen, die auf 33,95 km verteilt waren.
Der Rundkurs musste viermal bewältigt werden. Ich wollte heute wieder möglichst viel Swiss Cycling Punkte sammeln, wusste aber, dass es sehr schwer wird auf dieser Strecke.
In der zweiten von vier Runden konnten sich zwei Fahrer vom Feld lösen und einen Vorsprung von über 1min aufs Feld heraus fahren.
In der dritten Runde wurden die Fahrer wieder eingeholt und dann beim Anstieg zum Bergpreis erfolgte eine Attacke.
Leider vermochte ich nicht mitzuhalten. Ich fuhr dann im immer kleiner werdenden Hauptfeld in der Hoffnung, dass die Spitze wieder eingeholt wird.
Leider war dies dann aber nicht so. Am Schluss wollte ich einen guten Schlusssprint zeigen, zog wieder sehr früh an und wurde noch fünfter vom Feld.
Auf der Rangliste fand ich mich auf Platz 15 wieder.
Mit dem Resultat bin ich relativ zufrieden, habe ich doch wieder einen Schritt zur Elite-National Qualifikation gemacht.
Obwohl das Rennen in Frauenfeld war, musste ich früh aufstehen, denn um 7.30 Uhr fiel der Startschuss .
Dieses Rennen war uns Amateuren gewidmet, also ohne Elite oder Junioen. Mein heutiges Ziel war, ein Top-Ten Resultat herauszufahren.
Ich war vom ersten Meter an zuversichtlich das ich heute ein gutes Rennen fahren würde.
Beim Bergpreis gab es immer wieder Fluchtversuche und auch ich versuchte es, doch es löste sich nie eine Gruppe.
In der Zwischenzeit konnten sich zwei Fahrer absetzten die einen maximalen Vorsprung von 1:15 herausfahren konnten.Im letzten Aufstieg zum Bergpreis konnten die beiden dann gestellt werden und das ganze Feld war wieder beisammen.Ich stellte mich also auf einen Massensprint ein.
1000m vor dem Ziel war ich in einer guten Position, 400m vor dem Ziel „schauten“ sich die Fahrer an und keiner wollte so richtig fahren.
So setzte ich alles auf eine Karte und eröffnete den Schlusssprint.
Es war ziemlich hart so einen langen Sprint zu fahren doch ich konnte den 3. Schlussrang ins Ziel retten.
Natürlich bin ich sehr glücklich über diesen Podestplatz.
Heute startete ich am traditionellen Elite-Radkriterium in Mauren / FL. Die Chancen heute waren sehr klein etwas ausrichten zu können.
Es waren diverse Elitefahrer am Start, die diese Saison schon Siege herausgefahren hatten.
Erstmals wurden an diesem Rennen zwei Disziplinen gefahren. Zuerst fand das Kriterium über 55 Runden statt. Es wurde jede 5. Runde Wertungspunkte vergeben, danach wurde ein Ausscheidungsrennen gefahren.
Bei diesem Rennen konnten sich die ersten 15 Fahrer vom Kriterium qualifizieren. Ich lies mich durch die „grossen“ Fahrer nicht einschüchtern, und legte nach dem Startschuss gleich los. Schon nach den ersten Kurven lag ich in Führung, doch dies dauerte nicht lange und ich wurde wieder eingeholt.
Ich versuchte danach einige Attacken zu fahren mit der Hoffnung, dass sich eine Spitzengruppe bilden würde und ich eventuell einige Wertungspunkte ergattern könnte.
Es wurden aber alle immer wieder gekontert. So konnte ich bei den Sprintwertungen nicht viel aussrichten.
Da 19 Fahrer gepunktet haben, ersprintete ich bei der letzten Wertungsrunde noch den 22 Platz.
Mit der heutigen Leistung bin ich zufrieden, zeigt sie mir doch, dass ich mit den Topfahrern mithalten kann.

Keine guten Erinnerungen habe ich an das Radrennen in Schattdorf.
