Nach der Regenschlacht vom Donnerstag in Diessenhofen stand ich heute in Cham am Start.

Wir Elitefahrer mussten 17 Runden á 9,3 km absolvieren, was eine Totaldistanz von 158,1km machte.
Nicht wie üblich starteten wir Elite National Fahrer und Continental Fahrer in einem Feld, diesmal hatten die Continental Fahrer und Continental Pro Fahrer ein Handicap von 3 min auf uns.
Den Sinn dieser neuen Regelung erkenne ich nicht wirklich.

Durch dieses Handicap war natürlich das Tempo vom ersten Meter an sehr hoch und alle Teams drückten aufs “Gas, damit die Continental Fahrer uns nicht einholen konnten.
Ich hielt mich lange Zeit im hintersten Teil des Feldes auf um Kräfte zu sparen.
Je länger das Rennen wurde, umso weniger einig war man bei uns im Feld und beim Bergpreis gab es immer wieder Attacken.
Ich fühlte mich heute wirklich sehr stark und war zu diesem Zeitpunkt des Rennes immer vorne präsent.
Doch als sich eine Gruppe lösen konnte war ich zu weit hinten.

Auch die Fahrer mit dem Handicap konnten uns noch einholen, und es bildete sich sogleich eine Verfolgergruppe.
Leider verpasste ich dort auch den Abgang, und so fuhr ich das Rennen im sehr klein gewordenen Hauptfeld zu Ende.
Leider wurden wir auch heute auf den letzten beiden Runden noch verregnet.
Ab nächstem Donnerstag werde ich bei der “Tour de Berlin”am Start stehen.
