am Sonntag Züri-Metzgete!

Aug 212010

Am Samstag starteten wir Fahrer vom Team Cycling Sports in Kempten im Allgäu.
Eigentlich war der Start für die 70 Runden auf 14.30Uhr gesetzt gewesen, doch wie so oft in Deutschland verzögerte sich der Start und so mussten wir geschlagene 30Minuten warten.
Natürlich war das ein ziemliches Handicap für das Warmfahren aber es ging nicht nur mir so, sondern dem ganzen Feld.
Lleider hatte ich dadurch in den ersten paar Runden ziemlich Mühe den Rhythmus zu finden.

Heute gab es in jeder zehnten Runde Punktwertungen, in jeder fünften Runde ein Doppel – Prämiensprint und in jeder zweiten Runde ein Prämiensprint.
Nach Rennhälfte kam ich immer besser in Fahrt und konnte auch offensiv mitfahren und versuchte auch mich vom Feld zu lösen.
Doch leider ohne Erfolg.
Gegen Ende des schnellen Rennes musste ich noch ziemlich leiden.
Es gab mal wieder keine Punkte für mich, aber ich fühlte mich seit langem wieder richtig gut auf dem Velo.

Jun 272010

Am Samstag startete ich zur U23 Schweizermeisterschaft in Kriegstetten.
Da meine Saison leider noch nicht gut war, wusste ich überhaupt nicht was ich erwarten konnte.

Pünktlich um 13.00 Uhr fiel der Startschuss für die knapp 180km lange Strecke.
Nach wenigen Kilometern gab es die ersten Attacken, aber es vergingen drei Runden bis die erste Gruppe gut lief.
Ich fuhr weiterhin im Hauptfeld und merkte das ich heute ziemlich gute Beine hatte. In der dritten Runde konnte ich mich auch vom Feld lösen, unsere Gruppe bestand aus 17 Fahrern.

Später erfolgte der Zusammenschluss mit der Spitze. Durch die Hitze und die lange Fahrt in der Spitze bauten sich meine Kräfte langsam ab.
So kam es, dass ich zwei  Runden vor Schluss den Kontakt zur Gruppe verlor und eine Runde später sogar noch vom Hauptfeld geschluckt  wurde.
Am Ende fuhr ich enttäuscht mit dem Feld ins Ziel.
- – - – - -
Nur einen Tag später war die Elite Schweizermeisterschaft.
Heute waren 200km auf dem Program. Doch leider kam bei mir alles anders als ich mir dass vorgestellt hatte.
Ich fühlte mich trotz der Strapatzen des gestrigen Renness erstaunlich gut.
Aber bereits in der zweiten Runde merkte ich, dass ich Schaltprobleme hatte die immer schlimmer wurden.
In der vierten Runde musste ich das Rennrad wechseln und mit dem Ersatz-Rennrad weiterfahren.
Ich konnte mich wieder zurück in das Feld kämpfen, fühlte mich auf dem Ersatzrennrad aber überhaupt nicht wohl, so dass ich das Feld ziehen lassen musste und das Rennen aufgab.

Jun 052010

Eine neue Strecke erwartete uns dieses Jahr in Gippingen.
Wiederum ein Rennen das im Handicap Modus ausgetragen wurde. Wir Elitefahrer hatten drei Minuten Handicap auf die Amateure/Mastersfahrer.
Nach gut zweieinhalb Wochen, in denen ich mich mit Krankheiten rumschlagen musste, war ich endlich wieder gesund am Start. Natürlich wusste ich nicht wie es mir körperlich geht nach so langer Krankheit.

Leider fühlte ich mich vom ersten Meter an schwach, in jedem Punkt des Rennes musste ich leiden; sei es wegen der harten Strecke, oder der Hitze die heute herrschte.
Bereits in der vierten von zwölf Runden musste ich das Feld ziehen lassen. Ich kämpfte mich zwar nochmals in das Hauptfeld zurück, doch nur eine Runde später war bei mir der Ofen endgültig aus.

Momentan läuft es leider überhaupt nicht nach Wunsch. Eigentlich ist es nicht verwunderlich, konnte ich ja diese Zeit  nicht optimal trainieren.
Die nächsten paar Tage werde ich wieder mein Training optimiern, und mich wieder auf die nächsten Rennen konzentriern.

Mai 312010

Wie schon fast üblich in diesem Jahr, wurde das Strassenrennen in Märwil bei Regen gestartet.
Heute hat es zum Glück nur auf der ersten Runde geregnet, dafür blies  ein ziemlich heftiger Wind uns entgegen.
Wir Elitefahrer mussten zuerst die 4 min vor uns gestarteten Amateurefahrer einholen.
Leider hatte ich wieder eine schlechte Woche hinter mir.
Ich wurde nach der Tour de Berlin nochmals krank, und aufs Wochenende kamen noch Magenprobleme hinzu.
Anfangs des Rennes merkte ich nichts davon, ich konnte vier Runden sehr stark mitfahren.
Beim Anstieg zum Ziel und nach der Verpflegungszone gab es immer wieder Gruppen wo auch ich oft vertreten war.
Doch plötzlich ging wie ein Schalter bei mir um und ich musste richtig leiden um überhaupt im Feld mit halten zu können.
Leider hat mich die Krankheit mehr geschwächt als ich gedacht habe.
Diese Woche werde ich mich schonen, und hoffe, dass ich mich so schnell wie möglich erholen kann.

Mai 302010
30. Mai 2010

Märwil

VC Bürglen

68. Rang

Rangliste

Mai 252010

Vom 21. bis 24.05.2010 startete ich mit dem Team Cycling Sports bei der Tour de Berlin.
Leider begann für mich die Tour denkbar schlecht. Bereits am Sontag nach dem Rennen Cham-Hagedorn fühlte ich mich nicht mehr gut, und ab Montag war ich völlig krank. Bis am Mittwoch lag ich krank im Bett und mir war nicht klar,  ob ich am Donnerstagmorgen mit dem Team überhaupt nach Berlin reisen kann.
Ich entschloss mich trotzdem für die Tour de Berlin und hoffte, dass ich mich noch erholen kann.

Freitag 22. Mai: Rund um den Breitscheidplatz,  1. Etappe, MZF, 5,2 km

Beim Warmfahren fühlte ich mich noch richtig gut, dachte schon das ich meine Grippe überwunden hatte, doch spätestens nach 3 km merkte ich das es gar nicht geht.
Ich musste mein Team ziehen lassen und fuhr das MZF mit kleinem Rückstand zum Team ins Ziel.
Es konnte also nur noch aufwärts gehen.

Samstag 23. Mai: Rund um Altlandsberg, 2. Etappe, 160 km

Nach einer eher kurzen und schlechten Nacht stand die zweite Etappe auf dem Programm.
Wie die ganze Tour de Berlin war es zu 100% flach.

Heute waren 4. Runden a 40 km auf dem Plan. Es gab Während der ganzen Etappe immer wieder Stürze und die zum Teil schlechten Strassen brachten viele Defekte.
Ich hatte wenigstens dabei das Glück dass ich immer auf dem Rad blieb und nie Defekt hatte.
Auch heute fühlte ich mich noch nicht wirklich gut. Das Rennen endete in einem Massensprint.
Ich hielt mich da raus und lies die Beine 1000 m vor Schluss hängen, so kamen noch 22 Sekunden Rückstand dazu.

Sonntag 24. Mai: Lehnitz-Summtt-Lehnitz, 3. Etappe, EZF, 16,4 km

Das Zeitfahren ist schnell erzählt:
Es ging 8 km geradeaus, eine Wende und 8 km zurück.
Ich fuhr nie am Limit um Körner für den Nachmittag zu sparen und weil ich mich körperlich noch immer nicht hunderprozentig fit fühlte.

Sonntag 24. Mai: Rund um Birkenwerder, 4. Etappe, 133,2 km

Wiederum erwartete uns ein Rundkurs der 9 mal befahren werde musste.
Auch dieser Rundkurs hatte es in sich.
Es gab wie in der ersten Etappe Kopfsteinpflasterabschnitte und es wurde zum Teil extrem eng.
Am Nachmittag fühlte ich mich zum ersten mal etwas besser, doch fehlte mir noch immer die Kraft um aktiv am Rennen teilzunehmen.
So fuhr ich meistens im hinteren Teil des Feldes.
Als es gegen Ende des Rennen zu regnen begann, wurde es noch gefährlicher.
Auch heute nahm ich vor dem Ziel raus zum fuhr locker ins Ziel.
Ich war froh, dass ich auch heute ohne Sturz ins Ziel kam.

Montag 25. Mai: Berlin-Premnitz-Berlin, 5. Etappe, 183,4 km

Am Pfingstmontag erwartete uns die letzte Etappe der Tour.
Mein Ziel für heute war es in eine Gruppe zu kommen.
Durch meinen Rückstand war ich ja sowieso keine Gefahr für die Klassementfahrer und fühlte ich mich heute zum ersten Mal gesund.
Nach 12 km Neutralisation begann das Rennen und die Attacken liesen nicht lange auf sich warten.
Ich probierte mein Glück mehrmals, doch leider ohne Erfolg.
So fuhr ich auch Heute das ganze Rennen im Hauptfeld.
Auch heute meinte es das Wetter nicht gut mit uns, und wir wurden nochmals so richtig nass.
Im Sprint hielt ich mich auch heute wieder raus und  fuhr irgendwo im Feld zu Ende.

Details zu Tour

Mai 202010
21. Mai 2010bis24. Mai 2010

Etappe 1: | 57,5 km | Prolog: Mannschaftszeitfahren | 21. 5. 2010, Start 18 Uhr
Strecke: Berlin, Kurfürstendamm
Rang 110, Gesamtwertung Rang 110

Etappe 2: | 9 Runden = 175,5 km | 22. 5. 2010, Start 14 Uhr
Rundenlänge: 19,5 km | Strecke: Rund um Altlandsberg
Rang 106, Gesamtwertung Rang 106

Etappe 3: | Rundkurs 16,5 km | Einzelzeitfahren | 23. 5. 2010, Start 9.30 Uhr
Strecke: Lehnitz/Oranienburg
Rang 90, Gesamtwertung Rang 91

Etappe 4: |  11 Runden = 137,5 km | 23. 5. 2010, Start 16 Uhr
Rundenlänge: 12,5 km | Strecke: Rund in Birkenwerder
Rang 101, Gesamtwertung Rang 94

Etappe 5: |  171,6 km | 24. 5. 2010, Start 10 Uhr
Strecke: Berlin – Premnitz – Berlin
Rang 90, Gesamtwertung Rang 90

Berliner Radsport Verband e.V.

Ranglisten

die Ergebnisse des Teams:

Etappe Rang Fahrer Gesamtwertung Fahrer
1 55 Keller, Jan 55 Keller, Jan
56 Fuchs, Dominik 56 Fuchs, Dominik
57 Gasser, Gian 57 Gasser, Gian
58 Conrad, Luca 58 Conrad, Luca
59 Frei, Peter 59 Frei, Peter
110 Wenk, Andreas 110 Wenk, Andreas
Etappe Rang Fahrer Gesamtwertung Fahrer
2 8 Keller, Jan 52 Keller, Jan
39 Conrad, Luca 53 Fuchs, Dominik
102 Fuchs, Dominik 54 Conrad, Luca
106 Wenk, Andreas 106 Wenk, Andreas
112 Frei, Peter 110 Frei, Peter
116 Gasser, Gian 115 Gasser, Gian
Etappe Rang Fahrer Gesamtwertung Fahrer
3 43 Keller, Jan 45 Keller, Jan
72 Gasser, Gian 73 Fuchs, Dominik
80 Fuchs, Dominik 88 Conrad, Luca
81 Frei, Peter 91 Wenk, Andreas
90 Wenk, Andreas 108 Frei, Peter
103 Conrad, Luca 115 Gasser, Gian
Etappe Rang Fahrer Gesamtwertung Fahrer
4 23 Keller, Jan 37 Keller, Jan
27 Gasser, Gian 69 Fuchs, Dominik
28 Conrad, Luca 79 Conrad, Luca
57 Fuchs, Dominik 94 Wenk, Andreas
68 Frei, Peter 105 Frei, Peter
101 Wenk, Andreas 109 Gasser, Gian
Etappe Rang Fahrer Gesamtwertung Fahrer
5 21 Keller, Jan 36 Keller, Jan
25 Frei, Peter 71 Fuchs, Dominik
40 Conrad, Luca 77 Conrad, Luca
68 Gasser, Gian 90 Wenk, Andreas
77 Fuchs, Dominik 103 Frei, Peter
90 Wenk, Andreas 108 Gasser, Gian
Mai 132010

Nach nur drei Tagen Unterbruch war heute bereits das nächste Rennen. Wie jedes Jahr fuhr ich auch heute das Auffahrts Kriterium in Diessenhofen.
Wir hatten 90 Runden zu fahren, was eine Renndistanz von 77,40 km machte.
Beim Warmfahren auf der Rolle fühlte ich mich sehr gut und ich war topmotiviert für das Rennen.
Leider meinte es der Wettergott einmal mehr in dieser Saison nicht so gut mit uns und es regnete während des ganzen Rennens.
Es wurde schnell gestartet, für mich etwas zu schnell. Ich hatte am Anfang grosse Probleme meinen Rhythmus zu finden, dadurch fuhr ich viel zu weit hinten im Feld.
Als sich die Spitzengruppe löste hatte ich dann keine Chance. Ich versuchte es später im Rennen selber noch dem Feld zu entwischen was jedoch aussichtslos war.
Die Spitzengruppe überrundete das ganze Feld fünf Runden vor Schluss.
Ich fuhr irgendwo im Feld das Rennen zu Ende.

Mai 022010

Wie jedes Jahr am 1. Mai stand das traditionele Kriterium in Mauren auf dem Programm.
Das Spezielle beim Kriterium in Mauern ist, dass es einen Finallauf für die besten 15 Fahrern gibt.
Es mussten 55 Runden a 920 m absolviert werden und nach jeder fünften Runde wurden wieder Punkte vergeben.
Mit zwanzig Minuten Verspätung und bei misserablem Wetter wurden wir auf die Strecke geschickt.

Ich fühlte mich eigentlich gut, konnnte aber trotzdem keine Punkte sammeln.
So versuchte ich nach einem Wertungssprint mich vom Feld zu lösen. Auch dies gelang mir nicht.
Ich konnte in einer Gruppe wegfahren, doch  immer wurden wir wieder eingeholt.
Irgendwie hatte ich am Schluss doch noch drei Punkte auf dem Konto, was den neunzehnten Schlussrang ergab.

Apr 252010

Dieses Jahr war es wieder so weit, das Kriterium „Rund um den Bühler“, dass nur alle zwei Jahre im Rennkalender zu finden ist, stand auf dem Programm.

Für mich ein spezielles Rennen, da ich doch nur ca. fünf Kilometer von der Rennstrecke entfernt wohne.
Es ist natürlich ein schönes Gefühl, wenn man viele bekannte Gesichter am Strassenrand sieht.
Um 15.10 wurden wir auf die Strecke geschickt und mussten 48 Runden a 1,6 Km absolvieren.
Irgndwie fühlte ich mich vom ersten Meter an schlecht; ich hoffte das meine Beine während des Rennens besser werden.
Als sich nach der dritten Sprintwertung meine Beine immer noch  schlecht anfühlten, stellte ich meine Strategie um. Ich versuchte ich eine Gruppe zu bilden, leider ohne Erfolg.
Drei Runden vor Schluss versuchte ich nochmals solo wegzufahren. Ich konnte mich auch vom Feld lösen, doch nur für anderthalb Runden.
Als mich das Feld wieder stellte war ich ziemlich am  Ende meiner Kräfte, so wurde ich leider nur 40.
Eigentlich ein Rennen zum Vergessen.

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