am Sonntag Züri-Metzgete!

Mai 252010

Vom 21. bis 24.05.2010 startete ich mit dem Team Cycling Sports bei der Tour de Berlin.
Leider begann für mich die Tour denkbar schlecht. Bereits am Sontag nach dem Rennen Cham-Hagedorn fühlte ich mich nicht mehr gut, und ab Montag war ich völlig krank. Bis am Mittwoch lag ich krank im Bett und mir war nicht klar,  ob ich am Donnerstagmorgen mit dem Team überhaupt nach Berlin reisen kann.
Ich entschloss mich trotzdem für die Tour de Berlin und hoffte, dass ich mich noch erholen kann.

Freitag 22. Mai: Rund um den Breitscheidplatz,  1. Etappe, MZF, 5,2 km

Beim Warmfahren fühlte ich mich noch richtig gut, dachte schon das ich meine Grippe überwunden hatte, doch spätestens nach 3 km merkte ich das es gar nicht geht.
Ich musste mein Team ziehen lassen und fuhr das MZF mit kleinem Rückstand zum Team ins Ziel.
Es konnte also nur noch aufwärts gehen.

Samstag 23. Mai: Rund um Altlandsberg, 2. Etappe, 160 km

Nach einer eher kurzen und schlechten Nacht stand die zweite Etappe auf dem Programm.
Wie die ganze Tour de Berlin war es zu 100% flach.

Heute waren 4. Runden a 40 km auf dem Plan. Es gab Während der ganzen Etappe immer wieder Stürze und die zum Teil schlechten Strassen brachten viele Defekte.
Ich hatte wenigstens dabei das Glück dass ich immer auf dem Rad blieb und nie Defekt hatte.
Auch heute fühlte ich mich noch nicht wirklich gut. Das Rennen endete in einem Massensprint.
Ich hielt mich da raus und lies die Beine 1000 m vor Schluss hängen, so kamen noch 22 Sekunden Rückstand dazu.

Sonntag 24. Mai: Lehnitz-Summtt-Lehnitz, 3. Etappe, EZF, 16,4 km

Das Zeitfahren ist schnell erzählt:
Es ging 8 km geradeaus, eine Wende und 8 km zurück.
Ich fuhr nie am Limit um Körner für den Nachmittag zu sparen und weil ich mich körperlich noch immer nicht hunderprozentig fit fühlte.

Sonntag 24. Mai: Rund um Birkenwerder, 4. Etappe, 133,2 km

Wiederum erwartete uns ein Rundkurs der 9 mal befahren werde musste.
Auch dieser Rundkurs hatte es in sich.
Es gab wie in der ersten Etappe Kopfsteinpflasterabschnitte und es wurde zum Teil extrem eng.
Am Nachmittag fühlte ich mich zum ersten mal etwas besser, doch fehlte mir noch immer die Kraft um aktiv am Rennen teilzunehmen.
So fuhr ich meistens im hinteren Teil des Feldes.
Als es gegen Ende des Rennen zu regnen begann, wurde es noch gefährlicher.
Auch heute nahm ich vor dem Ziel raus zum fuhr locker ins Ziel.
Ich war froh, dass ich auch heute ohne Sturz ins Ziel kam.

Montag 25. Mai: Berlin-Premnitz-Berlin, 5. Etappe, 183,4 km

Am Pfingstmontag erwartete uns die letzte Etappe der Tour.
Mein Ziel für heute war es in eine Gruppe zu kommen.
Durch meinen Rückstand war ich ja sowieso keine Gefahr für die Klassementfahrer und fühlte ich mich heute zum ersten Mal gesund.
Nach 12 km Neutralisation begann das Rennen und die Attacken liesen nicht lange auf sich warten.
Ich probierte mein Glück mehrmals, doch leider ohne Erfolg.
So fuhr ich auch Heute das ganze Rennen im Hauptfeld.
Auch heute meinte es das Wetter nicht gut mit uns, und wir wurden nochmals so richtig nass.
Im Sprint hielt ich mich auch heute wieder raus und  fuhr irgendwo im Feld zu Ende.

Details zu Tour

Mai 242010
24. Mai 2010

Ehrendingen / AG

RV Ehrendingen

Tja, da waren wir dieses Jahr nicht, wir starteten ja an der Tour de Berlin…

31275 visits since 14 March 2010